Post SV Nürnberg Basketball

Saisonabschlussbericht der U12 des Post SV Nürnberg


  „OMG, die sind ja noch voll klein, und verhalten und bewegen sich mal ganz anders als meine 2004er(die frisch in die u14 gingen) Aber ich war zuversichtlich. Schließlich hab ich mit den anderen genauso angefangen. Und wir haben zum Schl…

  "OMG, die sind ja noch voll klein, und verhalten und bewegen sich mal ganz anders als meine 2004er(die frisch in die u14 gingen) Aber ich war zuversichtlich. Schließlich hab ich mit den anderen genauso angefangen. Und wir haben zum Schluss bei den bayerischen Meisterschaften den 4. Platz belegt. "Machst du das mit uns auch?"  "Können wir das auch schaffen?"  Große Augen sahen mich an.... eine runzelnde Stirn mit einem großen Fragezeichen im Gesicht, blickte zurück. Es wird schwer, sehr schwer. Aber es ist machbar. Unser erstes gemeinsames Turnier war der Crocodile Cup in Bamberg. Als alte u10, frische u12, meldeten wir uns bei der Altersklasse u11 an. Ich kann mich jetzt nicht mehr an alle Gegner erinnern, aber wir gewannen alle Spiele ziemlich deutlich. Jeder Spieler brachte seine eigenen Fähigkeiten gekonnt ins Spiel und sie hatten mir gezeigt, zu was sie imstande sind... Schon bald kam auch gleich das zweite Turnier. Unser erstes U12 Junior Franken Turnier. Man spielte souverän wie in Bamberg und hatte lediglich im Finale gegen Neustadt/Aisch ein sehr spannendes Spiel, das man letztendlich ebenfalls für sich entscheiden konnte.  Das Team konnte sich sehr schnell auf die neue Spielweise die ich ihnen vorgab einstellen. Im September/Oktober starteten wir auch wieder mit dem Training und der Saison. Alle waren heiß drauf, ihre neuen Dinge die sie im Training gelernt hatten, im Spiel umzusetzen. Doch dann kam erstmals die große Ernüchterung. Hoppla, in der u12BOL geht es schon anderes zu Sache als in der U10. Und man war auch nun nicht mehr gleich groß...NEIN! Man war wieder der jüngere Jahrgang und musste sich gegen größere, erfahrene Teams wie Herzogenaurach, TSV Nürnberg, TV Altdorf und die Post 1 Mannschaft auf dem Feld beweisen. Und auch gleich im ersten Spiel, musste man gegen den TV Altdorf, den späteren vizebayerischen Meister, zeigen das man viel gelernt hat und vor allem eins nicht tut:  Aufgeben!  Auch wenn wir dieses Spiel deutlich verloren, es war für mich ein kleiner Höhepunkt mit diesem Team. Sie haben mir gezeigt, dass sie zu keiner Zeit zum Aufgeben bereit waren. Völlig unbedeutend was der Punktestand sagte. Das hatte mich sehr gefreut und ließ mich zuversichtlich in die vor uns liegende Zeit blicken.  Wir bekamen deutliche Niederlagen. Aber sind sogar 2 Siege gegen den TSV Nürnberg rausgesprungen. Wenn man die Jungs fragt, was dass beste im ersten Jahr war, werden sie bestimmt eins sagen: Die Teilnahme bei den UNITED WORLD GAMES 2017 in Klagenfurt/Österreich. Dieses Turnier zählt zu den größten Jugendturnnieren Europas. Nicht nur Basketball, sondern auch 13 andere Sportarten werden rausgerichtet. Meine Jungs hatten es also erstmals nicht nur mit  fremden deutschen Teams zu tun (Crailsheim Merlins) sondern auch mit Mannschaften aus der ganzen Welt(Feldkirchen/Österreich, Kenia, Stuttgart Eagles-ein amerikanisches Team). Nicht nur das Wetter meinte es gut mit unseren Jungs, nein, man hatte ebenso eine "eigene Pension" mit "eigenen" Swimming Pool. Die Freude war groß.  Groß war die Freude auch, das man sich gegen alle Gruppengegner durchsetzen konnte und als erster gegen den anderen Gruppenersten spielen durfte. Zwar unterlag man hier deutlich gegen die Stuttgart Eagles, freute sich aber trotzdem über so ein tolles Turnier. Nach den Sommerferien war auch wieder hartes Training angesagt. Den jetzt war man nicht mehr "die kleine u12-2". Nein, jetzt war man die große u12-1 und so wollte man auch auftreten. Verstärkung gab es vom TV Altdorf in Form eines Spielers und ebenso kam ein zusätzlicher Spieler aus Heroldsberg hinzu. Beide Spieler waren eine sehr große Bereicherung für unser Team  In der Tschechei musste man sich der harten Spielweise der Gastgeber durchsetzen und ebenso hart verteidigen. Diese Erfahrung war gut und wichtig für die weitere Saison. Einen schönen Start in die Saison gab es gegen den TV Schwabach. Man spielte als Einheit und konnte so den Grundstein für eine sehr erfolgreiche Saison legen. Aber auch hier war ein internationales Turnier in Tschechien, ein großer Höhepunkt. Hier musste man sich zum ersten mal gegen die "raue" Spielweise der Tschechen zur Wehr setzen. Es waren hart umkämpfte Spiele. Schließlich konnte man die Bilanz ausgeglichen mit 3:3 Siegen/Niederlagen gestalten. Osterturnier WIEN : Gegen eine sehr athletische Mannschaft aus Italien hatte man im Achtelfinale leider das nachsehen und flog aus dem Turnier. Aber wo viel Licht ist, muss es auch einen Schatten geben. So setzte es eine knappe Niederlage gegen den TV Schwabach, gegen den man am Anfang noch deutlich gewann. Hier musste wieder deutlich an ein paar Schrauben gedreht werden. Und das tat man auch. Man gewann alle anderen Saisonspiele deutlich und sicherte sich durch den direkten Vergleich mit Schwabach, die mittelfränkische Meisterschaft. Mit diesem tollen Gefühl im Gepäck, sich für die nordbayerischen Meisterschaften qualifiziert zu haben, ging es dann auch gleich - wie soll es auch anders bei uns gewesen sein- zu einem Turnier. Dieses mal wieder nach Österreich. Besser gesagt: Das Osterturnier in WIEN. Hier traf man dieses mal auf Teams aus Pankow, Österreich und Italien. Hier kam uns die körperliche Spielweise die wir in der Tschechei zu spüren bekamen, zugute. Wir kannten es und wussten entsprechend zu Antworten. Es war wieder ein sehr gutes Vorbereitungsturnier für die nordbayerischen Meisterschaften. Zugleich war es nochmal eine schöne Möglichkeit für das Team, sich gemeinsam, beim Spaß haben am Wiener Prater besser kennen zu lernen. Und wir hatten sehr viel Spaß! Ehe es zu den nordbayerischen ging, nahm man noch bei einem Turnier in Chemnitz teil, wo man ebenfalls auf ein sehr starkes Teilnehmerfeld traf. Das wiederum gab uns wieder die nötigen Einblicke, welche Schrauben bei uns noch gedreht werden mussten. Gut vorbereitet ging man also in das große Turnier mit allen Bezirksmeister und Vizemeister Nordbayerns. Durch die entsprechende Vorbereitung, gelang es meinen Jungs etwas großartiges. Sie waren nicht mehr nur Mittelfränkischer Meister, sondern auch noch NORDbayerischer Meister. Sie gewannen jedes Spiel eindeutig und konnten zurecht stolz auf sich sein. Dadurch qualifizierte man sich erfolgreich zu den bayerischen Meisterschaften beim FC Bayern München. Man zeigte auch hier tolles Basketball gegen Jahn München und Lauf in der Gruppenphase, beendete diese aber mit einer Niederlage gegen Jahn auf Platz 2. Am nächsten Tag musste man gegen den sehr athletischen Gastgeber ran. Hier war kein vorankommen. Die Münchner zeigten von der ersten bis zur letzten Minute ihre Dominanz und wurden verdient bayerischer Meister. Der letzte Streich ist die Teilnahme bei den südostdeutschen Meisterschaften, mit Gotha, Leipzig und Jahn München.   Unter dem Strich haben sich die ganzen zwei Jahre mit all den Turnieren( 18 ! ! ! !  5x Junior Franken, Alianz Hering Cup, 2x Crocodile Cup, United World Games, Niners Cup Chemnitz, Weihnachtsturnier in Pilsen, Vorbereitungsturnier in Nürnberg, 2x Infinity Cup in Bayreuth, Kornwestheim, 3 Königsturnier in Würzburg, Osterturnier in WIEN ) Auf jeden fall gelohnt. Die Jungs sind zu einer tollen Truppe zusammen gewachsen. Wenn man mich fragen würde, ob ich nochmal all diese Zeit in ein Team stecken würde - ohne zu wissen, was dabei rauskommt - ich würde diese Frage ganz klar mit JA beantworten.  

 

„OMG, die sind ja noch voll klein, und verhalten und bewegen sich mal ganz anders als meine 2004er(die frisch in die u14 gingen)

Aber ich war zuversichtlich. Schließlich hab ich mit den anderen genauso angefangen. Und wir haben zum Schluss bei den bayerischen Meisterschaften den 4. Platz belegt.

„Machst du das mit uns auch?“  „Können wir das auch schaffen?“  Große Augen sahen mich an…. eine runzelnde Stirn mit einem großen Fragezeichen im Gesicht, blickte zurück. Es wird schwer, sehr schwer. Aber es ist machbar.

Unser erstes gemeinsames Turnier war der Crocodile Cup in Bamberg. Als alte u10, frische u12, meldeten wir uns bei der Altersklasse u11 an.

Ich kann mich jetzt nicht mehr an alle Gegner erinnern, aber wir gewannen alle Spiele ziemlich deutlich. Jeder Spieler brachte seine eigenen Fähigkeiten gekonnt ins Spiel und sie hatten mir gezeigt, zu was sie imstande sind…
Schon bald kam auch gleich das zweite Turnier. Unser erstes U12 Junior Franken Turnier. Man spielte souverän wie in Bamberg und hatte lediglich im Finale gegen Neustadt/Aisch ein sehr spannendes Spiel, das man letztendlich ebenfalls für sich entscheiden konnte.  Das Team konnte sich sehr schnell auf die neue Spielweise die ich ihnen vorgab einstellen.

Im September/Oktober starteten wir auch wieder mit dem Training und der Saison. Alle waren heiß drauf, ihre neuen Dinge die sie im Training gelernt hatten, im Spiel umzusetzen. Doch dann kam erstmals die große Ernüchterung. Hoppla, in der u12BOL geht es schon anderes zu Sache als in der U10. Und man war auch nun nicht mehr gleich groß…NEIN! Man war wieder der jüngere Jahrgang und musste sich gegen größere, erfahrene Teams wie Herzogenaurach, TSV Nürnberg, TV Altdorf und die Post 1 Mannschaft auf dem Feld beweisen. Und auch gleich im ersten Spiel, musste man gegen den TV Altdorf, den späteren vizebayerischen Meister, zeigen das man viel gelernt hat und vor allem eins nicht tut:  Aufgeben!  Auch wenn wir dieses Spiel deutlich verloren, es war für mich ein kleiner Höhepunkt mit diesem Team. Sie haben mir gezeigt, dass sie zu keiner Zeit zum Aufgeben bereit waren. Völlig unbedeutend was der Punktestand sagte. Das hatte mich sehr gefreut und ließ mich zuversichtlich in die vor uns liegende Zeit blicken.  Wir bekamen deutliche Niederlagen. Aber sind sogar 2 Siege gegen den TSV Nürnberg rausgesprungen.

Wenn man die Jungs fragt, was dass beste im ersten Jahr war, werden sie bestimmt eins sagen:

Die Teilnahme bei den UNITED WORLD GAMES 2017 in Klagenfurt/Österreich.

Dieses Turnier zählt zu den größten Jugendturnnieren Europas. Nicht nur Basketball, sondern auch 13 andere Sportarten werden rausgerichtet. Meine Jungs hatten es also erstmals nicht nur mit  fremden deutschen Teams zu tun (Crailsheim Merlins) sondern auch mit Mannschaften aus der ganzen Welt(Feldkirchen/Österreich, Kenia, Stuttgart Eagles-ein amerikanisches Team). Nicht nur das Wetter meinte es gut mit unseren Jungs, nein, man hatte ebenso eine „eigene Pension“ mit „eigenen“ Swimming Pool. Die Freude war groß.  Groß war die Freude auch, das man sich gegen alle Gruppengegner durchsetzen konnte und als erster gegen den anderen Gruppenersten spielen durfte. Zwar unterlag man hier deutlich gegen die Stuttgart Eagles, freute sich aber trotzdem über so ein tolles Turnier.

Nach den Sommerferien war auch wieder hartes Training angesagt. Den jetzt war man nicht mehr „die kleine u12-2“. Nein, jetzt war man die große u12-1 und so wollte man auch auftreten. Verstärkung gab es vom TV Altdorf in Form eines Spielers und ebenso kam ein zusätzlicher Spieler aus Heroldsberg hinzu. Beide Spieler waren eine sehr große Bereicherung für unser Team

 In der Tschechei musste man sich der harten Spielweise der Gastgeber durchsetzen und ebenso hart verteidigen. Diese Erfahrung war gut und wichtig für die weitere Saison.

Einen schönen Start in die Saison gab es gegen den TV Schwabach. Man spielte als Einheit und konnte so den Grundstein für eine sehr erfolgreiche Saison legen. Aber auch hier war ein internationales Turnier in Tschechien, ein großer Höhepunkt. Hier musste man sich zum ersten mal gegen die „raue“ Spielweise der Tschechen zur Wehr setzen. Es waren hart umkämpfte Spiele. Schließlich konnte man die Bilanz ausgeglichen mit 3:3 Siegen/Niederlagen gestalten.

Osterturnier WIEN : Gegen eine sehr athletische Mannschaft aus Italien hatte man im Achtelfinale leider das nachsehen und flog aus dem Turnier.

Aber wo viel Licht ist, muss es auch einen Schatten geben. So setzte es eine knappe Niederlage gegen den TV Schwabach, gegen den man am Anfang noch deutlich gewann. Hier musste wieder deutlich an ein paar Schrauben gedreht werden. Und das tat man auch. Man gewann alle anderen Saisonspiele deutlich und sicherte sich durch den direkten Vergleich mit Schwabach, die mittelfränkische Meisterschaft. Mit diesem tollen Gefühl im Gepäck, sich für die nordbayerischen Meisterschaften qualifiziert zu haben, ging es dann auch gleich – wie soll es auch anders bei uns gewesen sein- zu einem Turnier. Dieses mal wieder nach Österreich. Besser gesagt: Das Osterturnier in WIEN.

Hier traf man dieses mal auf Teams aus Pankow, Österreich und Italien. Hier kam uns die körperliche Spielweise die wir in der Tschechei zu spüren bekamen, zugute. Wir kannten es und wussten entsprechend zu Antworten. Es war wieder ein sehr gutes Vorbereitungsturnier für die nordbayerischen Meisterschaften. Zugleich war es nochmal eine schöne Möglichkeit für das Team, sich gemeinsam, beim Spaß haben am Wiener Prater besser kennen zu lernen. Und wir hatten sehr viel Spaß!

Ehe es zu den nordbayerischen ging, nahm man noch bei einem Turnier in Chemnitz teil, wo man ebenfalls auf ein sehr starkes Teilnehmerfeld traf. Das wiederum gab uns wieder die nötigen Einblicke, welche Schrauben bei uns noch gedreht werden mussten.

Gut vorbereitet ging man also in das große Turnier mit allen Bezirksmeister und Vizemeister Nordbayerns. Durch die entsprechende Vorbereitung, gelang es meinen Jungs etwas großartiges. Sie waren nicht mehr nur Mittelfränkischer Meister, sondern auch noch NORDbayerischer Meister. Sie gewannen jedes Spiel eindeutig und konnten zurecht stolz auf sich sein.

Dadurch qualifizierte man sich erfolgreich zu den bayerischen Meisterschaften beim FC Bayern München. Man zeigte auch hier tolles Basketball gegen Jahn München und Lauf in der Gruppenphase, beendete diese aber mit einer Niederlage gegen Jahn auf Platz 2.

Am nächsten Tag musste man gegen den sehr athletischen Gastgeber ran. Hier war kein vorankommen. Die Münchner zeigten von der ersten bis zur letzten Minute ihre Dominanz und wurden verdient bayerischer Meister.

Der letzte Streich ist die Teilnahme bei den südostdeutschen Meisterschaften, mit Gotha, Leipzig und Jahn München.

 

Unter dem Strich haben sich die ganzen zwei Jahre mit all den Turnieren( 18 ! ! ! !  5x Junior Franken, Alianz Hering Cup, 2x Crocodile Cup, United World Games, Niners Cup Chemnitz, Weihnachtsturnier in Pilsen, Vorbereitungsturnier in Nürnberg, 2x Infinity Cup in Bayreuth, Kornwestheim, 3 Königsturnier in Würzburg, Osterturnier in WIEN ) Auf jeden fall gelohnt. Die Jungs sind zu einer tollen Truppe zusammen gewachsen.

Wenn man mich fragen würde, ob ich nochmal all diese Zeit in ein Team stecken würde – ohne zu wissen, was dabei rauskommt – ich würde diese Frage ganz klar mit JA beantworten.